Was genau ist der Tidenhub?

In regelmäßigen Abständen "steigt " und "fällt " das Wasser. Ebbe und Flut bilden die Gezeiten (Tide). Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Stand des Wassers liegen etwa mehr als sechs Stunden. Der Unterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser heißt Tidenhub. Der Tidenhub beträgt an der Küste Nordfrieslands zwischen zwei und dreieinhalb Meter.

Sturmfluten und Deiche

Bei einer Sturmflut branden Wassermassen gegen den Seedeich. Das Wasser steigt zwei bis drei Meter höher als das normale Hochwasser. Die Bewohner der Küste sprechen vom "blanken Hans", der sie bedroht.

Die ersten Deiche wurden ungefähr vor 1000 Jahren errichtet. Das war eine große Gemeinschaftsaufgabe. 1362 und 1634 durchbrachen schwere Strumfluten die Deiche an der Nordsee. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Deiche erhöht, verbreitert und erhielten eine flache Außenböschung. Sie hält dem Anprall der Wellen besser stand.

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