Was ist eine Hallig?

Die Halligen sind kleine Inseln im nordfriesischen Wattenmeer. Sie schützen als Wellenbrecher die Festlandküste. Die größeren Halligen sind bewohnt, aber nicht durch Seedeiche geschützt.  Bei Sturmfluten werden sie überflutet. Deshalb bauten die Halligbewohner ihre  Häuser auf Erdhügeln. Diese Erdhügel nennt man Warften. Wenn bei einer Sturmflut das Wasser die Oberkante der Warft erreicht, dann ist diese  überschwemmt und die Hallig ist ÆLandunter". Die neueren Häuser haben heute im oberen Stockwerk einen flutsicheren Schutzraum, der auf Betonpfählen ruht. Diese Pfähle sind fünf Meter tief im Boden verankert. Die größeren Halligen werden vom Festland aus mit Süßwasser und Elektrizität versorgt. Es gibt dort auch kleine Schulen. Die Halligbewohner arbeiten hauptsächlich als  Landwirte oder für den Küstenschutz. Auch durch den Fremdenverkehr wird Geld  verdient. Für die Zugvögel sind die Halligen wichtige Rastplätze.

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