Grundschule Wanderup: Feuerwehrübung

Eine groß angelegte Feuerwehrübung fand in der Grundschule Wanderup statt. Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Wanderup und Jerrishoe. Über Sirene wurden die Wehren alarmiert und rückten wenig später an.

Vorgegebene Übung war ein Brand im alten Schulgebäude. Das wurde auch am Rauch deutlich, der durch „Disconebel“ simuliert wurde. Zwei Kinder waren vermisst, und es war nun Aufgabe der Feuerwehr, diese Kinder mit Atemschutz über eine Leiter zu retten. Auch das Feuer wurde „gelöscht“, allerdings wurde das Wasser nicht auf den Schulboden gerichtet,sondern daneben. „Sonst hättet ihr noch einige Tage schulfrei gehabt, und zwar wegen des Wasserschadens“, meinte Gemeindewehrführer Hans-Heinrich Clausen anschließend scherzhaft.

Nach beendeter Übung versammelten sich Kinder, Lehrer, Feuerwehrleute und einige Zuschauer auf dem Schulhof. Hans-Heinrich Clausen wies in einer kleinen Ansprache darauf hin, dass ein derartiger Einsatz hoffentlich immer nur ein Übungseinsatz bleiben möge. Man sei gerne gekommen, um das einmal „durchzuspielen“, wie sich alle im Brandfalle zu verhalten hätten, sowohl die Lehrer als auch die Kinder. „Dabei sollte dieSicherheit der Kinder immer an erster Stelle stehen“, sagte der Wehrführer wörtlich. Hans-Heinrich Clausen bedankte sich noch einmal bei allen, die bei dieser Übung mitgemacht hätten, besonders bei den Kameraden der Jerrishoeer Wehr. Es sei keine Selbstverständlichkeit, an einem normalen Arbeitstag so viele Feuerwehrleute zusammen zu bekommen. Er sei auch ein bisschen stolz darauf, dass sich so viele Kameraden bereit erklärt hätten, mitzumachen und zu demonstrieren, wie wichtig es sei, an solchen Orten eine Alarmübung
durchzuführen.

Auch Schulleiter Peter Franke bedankte sich bei den beiden Wehren dafür, dass man sich die Zeit genommen habe, diese Übung durchzuführen. Zu den Kindern gewandt sagte er, heute sei es eine Übung, aber es könne jederzeit Ernst werden, und es sei wichtig, dass man in dem Falle als Klasse zunächst einmal zusammen bleibe, damit man sofort feststellen könne, ob jemand fehle. Alle Klassen hätten die Schule schnell und problemlos geräumt, ohne zu stolpern, zu rennen oder in Panik zu geraten. Auch die Lehrerinnen hätten die Klassen vorbildlich hinausgeführt und die Zahlen gemeldet.

Jürgen Röh

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